Pelletlager · Förderung 2026
Ein Pelletlager allein wird nicht gefördert. Im Zuge eines Heizungstauschs auf eine Pelletheizung aber schon: Dann zählt das Lager zu den förderfähigen Kosten, und der Staat übernimmt 2026 über die KfW bis zu 70 Prozent. Wir zeigen, welche Boni es gibt, welche Voraussetzungen gelten und worauf Sie bei der Antragstellung achten müssen.
Wird das Pelletlager gefördert?
Das Lager für sich genommen ist keine förderfähige Anschaffung. Wer aber seine alte Heizung gegen eine Pelletheizung tauscht, kann das Lager als Umfeldmaßnahme mit ansetzen. Die Förderung läuft über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und wird seit 2024 von der KfW vergeben, nicht mehr von der BAFA.
Die Förderbausteine 2026
Die Förderung setzt sich aus mehreren, kombinierbaren Bausteinen zusammen. Stand 2026 gilt:
| Baustein | Höhe | Bedingung |
|---|---|---|
| Grundförderung | 30 % | für alle förderfähigen Antragsteller |
| Klimageschwindigkeits-Bonus | 20 % | Austausch alter Öl-, Kohle-, Gas- oder Nachtspeicherheizung |
| Einkommens-Bonus | 30 % | selbstnutzend, Haushaltseinkommen bis 40.000 € im Jahr |
| Emissionsminderungs-Zuschlag | 2.500 € pauschal | besonders emissionsarme Pelletheizung |
Die Boni sind kombinierbar, gedeckelt ist die Summe aber bei höchstens 70 Prozent. Förderfähig sind Kosten bis 30.000 Euro je Wohneinheit, daraus ergibt sich der maximale Zuschuss.
Voraussetzungen für die Förderung
Damit es die Förderung gibt, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:
- Die Biomasseheizung hat mindestens 5 Kilowatt Nennwärmeleistung.
- Nach dem Einbau werden mindestens 65 Prozent über erneuerbare Energien gedeckt.
- Für den Emissionszuschlag gilt eine Feinstaubgrenze von höchstens 2,5 Milligramm je Kubikmeter.
- Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden.
Der wichtigste Punkt: Erst den Antrag bei der KfW stellen, dann den Auftrag vergeben. Wer zuerst beauftragt und dann beantragt, verliert die Förderung.
So gehen Sie vor
In dieser Reihenfolge kommen Sie sicher zur Förderung:
- Beratung: Energieberater oder Fachbetrieb klären, was bei Ihnen möglich ist.
- Angebot: Fachbetrieb erstellt Angebot inklusive Lager als Umfeldmaßnahme.
- Antrag: KfW-Antrag stellen, vor der Auftragsvergabe.
- Umsetzung: Heizung und Lager werden gebaut.
- Nachweis: Fachunternehmererklärung und Belege einreichen.
Da sich die Konditionen ändern können, prüfen Sie den aktuellen Stand am besten direkt bei der KfW oder mit einem Energieberater.
Häufige Fragen
Wie viel Förderung gibt es 2026 für ein Pelletlager?
Bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten, wenn das Lager Teil eines geförderten Heizungstauschs ist. Die Summe setzt sich aus 30 Prozent Grundförderung plus den Boni zusammen, gedeckelt auf förderfähige Kosten bis 30.000 Euro je Wohneinheit.
Wird ein Pelletlager einzeln gefördert?
Nein. Das Lager ist nur als Umfeldmaßnahme im Rahmen eines geförderten Heizungstauschs förderfähig, nicht als einzelne Anschaffung.
Wo stelle ich den Antrag?
Seit 2024 bei der KfW. Wichtig: Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden.
Lager als Teil Ihres Heizungstauschs?
Wir planen und bauen das Lager passend zu Ihrer neuen Pelletheizung und liefern die Unterlagen, die Sie für die Förderung brauchen. Fordern Sie Ihr kostenloses Aufmaß an.
Kostenloses Aufmaß anfragen